Erfolge und Pläne in Tobrien/Konzil

 

Die Arbeit im Zwölfkreise des Konzils unterscheidet sich in mancher Hinsicht von derjenigen, welche die Gläubigen und die Diener Borons unerschrocken und mühsam im Felde verrichten. Dieses weiß Schedrah nun auch aus eigener Erfahrung.

Der erste Erfolg ist unumstritten die Schaffung gegenseitiger Akzeptanz beider Boron-Kirchen gleich zu Beginn der Konzilsarbeit. Doch auch zwischen den einzelnen Kirchen hat das Wort des Legaten mittlerweile an Gewicht gewonnen, da er als ruhiger und besonnener Mann Borons auftritt und dem Anliegen des Konzils mehr Raum gibt als den Emotionen, die seit Jahren schon zwischen den Kirchen schwelen. Vergessen sind viele Zwistigkeiten - auch das ist ein Verdienst Borons!

Doch diese Errungenschaften sind dem Geweihten nicht wichtig angesichts der vielen Taten, die in den besetzten Landen vollbracht wurden und werden. Die vielen Leichname, die den Segen Borons empfangen durften, gestörte Rituale, zerschlagene Beschwörungen und nicht zuletzt all der Trost der den geplagten Seelen der entflohenen zuteil wurde. Das sind die wahren Erfolge, welche die Kirche Borons dieser Tage erzielt.

Doch Schedrah strebt nach der Erlösung der Schwarzen Lande, der Errettung verloren geglaubter Seelen und der Zerschlagung des Nekromanthentums und aller Paktiererei. All die dunklen Mächte gleichen einem großen Rad, das zerschlagen und gebrochen werden muß und der Erfolg soll daran gemessen werden, inwieweit dies gelingt. Mag eine jede Seele, die der siebten Sphäre entrissen werden kann, als ein großer Erfolg zu betrachten sein, die Geweihten und Laiendiener des stummen Gottes werden SEINE Gaben erst wieder selbst empfangen, wenn der Fuß der Dämonenschar in der dritten Sphäre Tür zerschmettert und abgewehrt ist!

 I. Wölbern